IG Spur 1 Module Rhein-Neckar,

Mannheim (IGMA)

Die Überwachung mit einer USB Cam via PC war zunächst recht hilfreich, aber bereits bei einer zweiten Kamera lief es recht hakelig. Hinzu kommt, dass man sich bei Wechsel des PC bzw. des Betriebssystems endlos mit der Software rumschlagen muss. Im Stummiforum gab es den Hinweis auf die mittlerweile sehr preiswerten Überwachungskameras, die auch stand alone über einen Videorecoder (DVR) laufen und das Bild wahlweise direkt über VGA auf einen Bildschirm ausgeben können.

Zum Test wurde eine komplette Anlage, aber ohne Festplatte im DVR und die etwas einfacheren Ananlog HD Cams (AHD) mit 720p (Linien) und IR Nachtlicht genommen, die inkl. Versand gerade mal 65 Euronen gekostet hat. Hier das Angebot vom Mai 2019.
Neben den 4 Cams war alles notwendige Zubehör dabei: 2 Netzteile, 4 Kabelstränge, Hand-Fernsteuerung, Maus und Befestigungsmaterial.
Die Anleitungen sind in englisch, schwer verständlich, aber im Endeffekt nutzt man hier ja eh nur des Wenigste der zahlreichen Features. Einfach plug`n play und es funzt.

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4 Cams auf dem Bildschirm ist die günstigste Einstellung. Der Pfeil weist auf den DVR, der erfreulich wenig Platz braucht. Eine Bedienung ist praktisch nicht notwendig, deshalb liegt die Maus vom DVR auch oben auf dem Holz.

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Eine Cam im Originalzusatnd. An dieser Stelle war der Einbau von Fremdlicht möglich, was bessere Bilder und größere Sichttiefe bringt.

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Die Cam Gehäuse sind für outdoor gedacht und deshalb relativ groß und schwer. Ausserdem ist das Ausrichten per Inbus umständlich.

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Deshalb wurden die Cams teilweise ausgebaut, auf Kugelkopfgelenke gesetzt und dann in der Anlage montiert. Es gibt wohl auch Cams mit Kugelgelenken, aber die wurden noch nicht im Set aufgestöbert.

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Die Kugelgelenke stammen vom Amazon (5 Euronen) und sind für Mini-Stative gedacht. Die Halterungen wurden aus Plexi gelasert.

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Die Anschlusskabel sind recht lang (30 m) und aufgrund der Steckverbinder nur per Löten kürzbar. Das wurden gleich dazu genutzt, um über Relais (2x Um) zwei Cams an eine Zuleitung zu hängen. Es müssen nur 3 Adern verdrahtet werden: +, GND/Abschirmung und Signal. GND läuft nicht über die Relais-Kontakte und wurde durchverbunden.

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Hier eine weitere "Cam-Weiche". Die Relais werden über Weichendecoder direkt im Gleisbildstellwerk geschaltet.
Eine weitere Cam wurde hier noch auf einen Leiterplattenstreifen montiert und mit aufgelöteten, dicken und entsprechend gebogene Kupferdrähten noch in eine an sich unerreichbare tote Ecke gepfriemelt (s. Pfeile). Dort gibt es kein Fremdlicht mehr aber donnoch ausreichend gute Bilder (allerdings nur noch s/w).

Alle Bilder H0 !!!

2019.05.ab