IG Spur 1 Module Rhein-Neckar,

Mannheim (IGMA)

  

Selbstbauaktion Lokleitung

Nachdem in unserer Gruppe zu den vielen Drehscheiben auch noch die Lokschuppen hinzugekommen waren, blieb es nur noch eine Frage der Zeit, bis das nächste Gebäude, die Lokleitung an der Reihe war.

 Allgemeine Infos:

Die Selbstbauaktion zum Lokschuppen war auf allgemein positive Resonanz gestoßen, so dass die Lokleitung in gleicher Bauweise aufgelegt wurde. Der gelaserte Teilesatz (105 Euro) enthält alle Holzteile, einschließlich Innenraumaufteilung, Zwischendecken und Dachgebälk. Als Besonderheit erhielten die Dachende eine Stirnleiste mit den typischen Abtropfbrettchen unter dem Dachvorsprung. Fenster (45 Stück !) und Türen gibt es in einer Sonderauflage von Studio 95 (64 Euro), die bis Bestellschluss am 15.10.2007 auch über uns bezogen werden können. Bei der restlichen Detaillierung (Schornsteine, Regenrinnen, Fallrohre, Beleuchtung usw.) ist wieder Eigeninitiative angesagt. Das Gebäude ist so konzipiert, dass man es auch gut als Schule, Rathaus oder geteilt im Halbrelief zur Hintergrundgestaltung verwenden kann.

Es wird zunächst auf die Bauanleitung zur Selbstbauaktion 4-ständiger Ringlokschuppen  verwiesen, da die Arbeitsschritte im Wesentlichen identisch sind; nachfolgend wird nur noch auf Spezifisches der Lokleitung eingegangen.

Anmerkung:
Die Fotos stammen von dem Mustergebäude. In der Endauflage gibt es noch geringfügige Abweichungen,  die zum Teil im Text erläutert sind.

 

Größenvergleich Lokschuppen und Lokleitung

 

 
Über die Farbgebung kann man geteilter Meinung sein. Das Gelb des Lokschuppens wurde in diesem Fall beibehalten. In der Regel dürften Grau- oder Beigetöne in Frage kommen.

 

 
 Zur Auflockerung der Seitenflächen könnte unter den Fensterbänken des OG ein horizontal umlaufender Sims angeordnet werden. Aus 3mm MDF Reststücken wären dazu ca. 5 mm breite Streifen abzusägen und einzupassen (s.u.).

 

Der zurückgezogene Eingangsbereich mit doppelflügeliger Türe. In der Serienausführung sollte die untere Treppenstufe noch um einige mm nach aussen verlängertwerden, was beim Lieferanten leider auf der Strecke blieb. Aus Reststückchen kann man was Passendes aussägen und davorsetzen.

 

Die Stirnpartie des Daches mit den Verzierungen aus 1 mm Sperrholz. Die obere und die untere Stirnblende (Teile 19 a und b) werden um 2 mm überlappend miteinander verklebt.


 


Die senkrechten Wände der Inneneinrichtung werden nur zusammengesteckt und durch die aufgeklebten Zwischendecken insgesamt verbunden. Ausschnitte für die Verlegung einer Innenbeleuchtung sind vorhanden.

 

Anordnung der Teile für den zurückgezogenen Eingangsbereich. Das 3mm Loch in der Deckenplatte kann für eine LED Beleuchtung genutzt werden.

 

Die senkrechten Verblendungen müssen aussen sauber auf 45° Gehrung geschnitten werden.

 

Die Inneneinrichtung wird lose ins Gebäude gestellt.

 

Die seitlichen Verblendungen anpassen und entsprechend ablängen. Auf den Längsseiten oben etwa 2mm unterhalb der Oberkante der Seitenwände anbringen (Das ist hier beim Muster versehentlich zu hoch angeordnet). Sofern die Dachplatte später hier wegen Toleranzen doch noch aufliegen sollte, die Verblendungen etwas anschrägen (Winkel 36°). Die Dachplatten an der Stoßfuge im First ebenfalls mit 36 °anschrägen oder auf Gehrung sägen. Damit die Dachplatten beim Verleimen sauber auf dem Gebälk aufliegen, die Sparren mit 2mm starken Plättchen in den Aufliegewannen unterlegen (später natürlich wieder entfernen).

 

Bei jeder „ordentlichen Lokleitung“ konnte man der Dampflok von den oberen Fenstern aus in den Schornstein reinschauen ...
             
  
Wie bei Bild 2 schon bemerkt, wurde hier der Vorschlag mit zusätzlichen Simsen [Achtung: nix SMS !!! ;-))) ] umgesetzt. Aus Restplatten des 3 mm MDF wurden 5 mm breite Streifen geschnitten, deren Wandstärke dann noch mit der Mini-Kreissäge auf etwa 2 mm reduziert. Das Ganze wurde dann mit Pattex auf den Putz aufgeklebt.
Das Gleiche nochmals aus etwas anderer Sicht.

... und nun viel Spaß und Erfolg beim Zusammenbau ! 

09.2007.ab

Nachtrag 06/2009:
Inzwischen haben wir die Möglichkeit, in Eigenregie zu lasern. Insofern können einzelne Teile aus dieser Aktion noch nachbestellt werden. Bei Bedarf bitte Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Nachtrag 10/2009:
auf Anregung von Thomas Schoknecht (Division Models) wurde ein Nachrüst-Satz mit Friesen für die Fenster sowie zwei Schornsteine in Ziegelstruktur geschaffen. Die Teile bestehen aus hochwerigem 0,6 mm Spezialkarton und eignen sich auch zur nachträglichen Montage wenn der Bausatz schon fertig montiert ist.

Die Deckplatte des Schornsteins besteht aus 3 mm MDF

Um die Fensterlaibung farblich besser an die Fensterfriese anpassen zu können, sind drei Abdeckschablonen für die Fenster beigefügt.

Die Teile des Nachrüstsatzes

Montage des Schornsteins:
Die Wandteile sind seitlich verzapft, um einen passgenauen Übergang zum nächsten Wandteil zu garantieren. Mit leicht verdünntem Weissleim verkleben. Dazu zwei Wandteile winklig zusammenhalten und die Klebekante von innen mit dem Pinsel sparsam mit Leim bestreichen. Der Leim fliesst von alleine in die Fugen. Das Abbinden erfolgt erstaunlich schnell. Unbedingt mit Abfallstücken zuvor Versuche machen !

Die oberen Biegefalze dienen nur als Anschlag für die obere Kartonplatte während des Verklebens und müssen nach dem Aushärten mit scharfem Bastelmesser weggeschnitten werden, damit die MDF Abdeckung bündig aufgelegt werden kann

Der Nachrüstsatz wird Mitte November 2009 aufgelegt und kann zum Preis von z.Zt. 27 Euro abgegeben werden. Aller Voraussicht nach wird es einen vergleichbaren Satz auch noch für den Lokschuppen geben, der dann zusätzlich 4 Schornsteine als Rauchabzug für die Gleise bekommen wird.

10.2009.ab