IG Spur 1 Module Rhein-Neckar,

Mannheim (IGMA)

Beispiele zur Modulgeometrie

Nachfolgend haben wir einige Musterzeichnungen zur Anregung und als Orientierung zusammengestellt:
























In der obigen Anordnung lassen sich natürlich auch zwei Hübner-/Märklin 10° Weichen mit Radius 232 cm einbauen





























Dieses 3-Meter-Modul ist der Standardbogen der Mannheimer Anlage


2 300 15
Wenn man es mit 15° als Zwischenmodul baut, gewinnt man Gestaltungsspielraum bei speziellen Raumverhältnissen.






 




























Mit 15,6 cm Gleisabstand bei Modultreffen besonders weit verbreitet, weil sich dort meist 232 als Mindestradius etabliert hat. Die Maße für den Modulkasten fallen dann aber einige Millimeter größer aus.






 






























Primär für Heimanlagen gedacht.


Kollege Klaus Lübbe aus Hamburg hat etwas getüftelt und es geschafft, einen 10° Hübner-/Märklin Gleiswechsel auf einem 1,2 Meter Modul unterzubekommen.
k2 Gleiswechsel 5a
Rechnerisch müsste die Zwischengerade der Weichen eigentlich 92 mm lang sein. Märklin bietet dafür ohnehin nichts sauber Passendes an (nur 79 oder 100 mm), wahrscheinlich weil die Auswirkungen auf den Gleisabstand de facto unerheblich sind. Klaus ist deshalb auf 65 mm gegangen und schafft es gem. Sizze mit um etwa 31 mm gekürzten Weichen auf 120 cm Modullänge auszukommen. Die Fehlertoleranz im Gleisabstand in Modulmitte liegt bei etwa 4 mm und ist optisch vollkommen unauffällig. Die Trennschnitte an den Weichenspitzen müssen allerdings sehr sorgsam erfolgen, um Weiche und Zungen sicher funktionsfähig zu halten.
Gleiswechsel 120
Die im unteren Teil gezeigte Gleisverbindung mit unveränderten Weichen basiert auf einer selbst abgelängten Zwischengeraden von 92 mm.





Zur Konstruktion und dem Bau der Modulkästen wollen wir generell keine Vorschläge machen, weil es zu viele unterschiedliche Anforderungen, Materialien und Vorgehensweisen gibt. Bei sauberer Arbeitsweise führen aber alle Wege nach Rom ...

Aus der Erfahrung hat sich allerdings ergeben, bei langen Bogenmodulen besser auch noch eine Längsstrebe (in grün eingezeichnet) vorzusehen, weil einige Modulkästen zum Durchbiegen neigten, wenn die Verleimungen an den gebrochenen Aussenwinkeln nicht aausreichend formstabil gewesen sind. Die Andordnung und Anzahl der Querstreben (gelb) ist eher unkritisch.


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